4 Tage Wanderung in der Rhön bei Gersfeld
vom 09. - 12. September 2021
Gers001

Die Stadt Gersfeld (Rhön) liegt im Landkreis Fulda in Osthessen, eingebettet in die Rhön, auf einer Höhe zwischen 371 und 950 m ü. NHN. Als anerkannter Heilklimatischer Kurort und Kneipp-Heilbad ist Gersfeld Ausgangspunkt von Wanderungen durch das Biosphärenreservat Rhönat Rhön

GPS Dateien der Wanderungen siehe Startseite --> Service

1. Tag


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Kaskadenschlucht – Feldberg

Unser Weg ist ein Rundwanderweg, der auch als solcher ausgeschildert ist. Wir folgen dem Rww.1. Auch andere Zeichen folgen den Weg aber diese lassen wir außer acht.Wir gehen vom Parkplatz in die Schlucht. Dort folgen wir dem Weg bergauf. Immer dem Bachlauf entlang, der seinen Weg durch die Sandsteinschlucht nimmt. An einer Weggabelung gehen wir rechts den Rww. weiter. Nachdem wir die Höhe erreicht haben und auf einen geschotterten Weg kommen halten wir uns rechts. Hier kommen wir auch an einem Rastplatz vorbei. Nach einem Stück des Weges geht es links ab in Richtung Heidelstein. Nach etwa 100m führt unser Weg links ab und wir durchwandern das Rote Moor. Dieser Weg ist mit Bohlen ausgelegt und reichlich mit Informationstafel über die Vegetation des Moores ausgestattet. Am Ende des Moorweges steht ein Aussichtspunkt, der uns ein Blick in das Moorgelände werfen läßt. Nachdem wir das Moor verlassen haben, gehen wir auf dem Schotterweg rechts ab, in Richtung Wasserkuppe. Bis die 1 unseres Rww. nach links abzweigt und der Weg uns talwärts führt. Wir kommen an dem Feldbachhof vorbei und gehen den Weg immer weiter bergab, der Beschilderung folgend, in den Wald. Nun sind wir wieder in der Kaskadenschlucht und der Weg geht weiter bachabwärts bis wir wieder am Parkplatz angekommen sind.


2. Tag

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Große Rundwanderung um und über die Wasserkuppe

Unsere Wanderung jedenfalls startet nahe des Gipfels und führt uns vorbei am Deutschen Segelflugmuseum und einem Kletterwald zur Bergstation des Skilifts.
Nach einer Links-Rechtskombination wandern wir in Richtung Wasserkuppen-Gipfel (950m) über die freie und oft windige Hochfläche auf der Wasserkuppe. Rechter Hand reicht der Blick fast ins Endlose, linker Hand beeindruckt das RADOM mit der imposanten runden Kuppel, heute ein Museum. Bald darauf erreichen wir das imposante Fliegerdenkmal und wandern von dort weiter entlang des Westhangs der Wasserkuppe in Richtung Pferdskopf (875m).
Wow, am Pferdskopf kann man, obwohl deutlich unter der Wasserkuppe gelegen, den Blick fast endlos schweifen lassen. Zahlreiche Bänke, ebenso wie ein Gipfelkreuz, laden zum Verweilen und „ferngucken“ ein - absolut wunderschön!
Irgendwann müssen wir uns aber lösen und wandern von hier über einen kleinen Trampelpfad steil bergab bis an den Guckaisee mit der angeschlossenen Freizeitanlage. Nach einem Blick auf den See umwandern wir den südlichen Teil und von nun an geht es bergauf. Unser Gefühl hat uns leider nicht getäuscht, denn bis zurück auf die Höhen der Wasserkuppe sind es fast 300 Höhenmeter.
Unterwegs werden wir aber immer wieder mit schönen Aussichten über den Guckaisee belohnt, und oben angekommen sind eh wieder alle Anstrengungen schnell vergessen. Wir folgen nun einem Höhenweg gen Süden und knicken dann nach links ab, um Kurs in Richtung Fuldaquelle zu nehmen.
Nach etwas Auf und Ab erreichen wir dann die schön eingefasste und üppig gemauerte Fuldaquelle und können dort in schönem Ambiente erst einmal verweilen. Unser nächstes Ziel ist dann das Naturschutzgebiet Schafstein mit den imposanten Blockhalden. Statt, dort angekommen, direkt auf den Schafstein hinauf zu kraxeln, nehmen wir den Umweg zu Füßen des Schafsteins und genießen den tollen Trampelpfad und die ersten Blicke auf die mächtigen Blockhalden.
Bald stehen wir dann unvermittelt am unteren Ende der Blockhalde und folgen einem fast kaum zu erkennenden kleinen Pfad im Zickzack durch das Geröll steil bergan. Oben angekommen, machen wir noch einen kleinen Abstecher nach links und können die erste Blockhalde bewundern, bevor ein kleiner Pfad weiter hinauf zum Schafstein leitet.
Rechter Hand liegt dabei durchgängig die riesige Blockhalde und wir sind wirklich beeindruckt! Von hier geht es dann weiter und zurück zum Ausgangspunkt unserer Runde. Der Rückweg ist nicht mehr ganz so spektakulär, an Aussichten und spannenden Dingen am Wegesrand mangelt es dennoch nicht.


3. Tag

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Extratour Kreuzbergtour (zum Kloster Kreuzberg)

Wir haben uns heute eine ausgezeichnete Wanderstrecke ausgesucht und wollen durch die Landschaft rund um den Kreuzberg (928m) in der bayerischen Rhön wandern. Der Kreuzberg wird auch der heilige Berg der Franken genannt, da er seit Jahrhunderten einen Wallfahrtsort darstellt.
Wir starten unsere Wanderung auf dem Waldparkplatz am Irenkreuz. Ein rotes K wird uns den Weg der Kreuzbergtour weisen. Zunächst wandern wir auf unserem Weg gen Südwesten, lassen Laubbaum-Reihen rechts und links unseres Wegs liegen. Nach hundert Metern biegen wir leicht rechts ab. Nun führt uns unser Weg weiter durch den Laubwald und nach einer Weile gen Westen, in Richtung der Höhe des Kreuzbergs.
Auf dem Flowtrail Kreuzberg Ost erreichen wir den Berggasthof Neustädter Haus. Hier lohnt sich eine kleine Rast bei regionaler Brotzeit oder leckerem Schnitzel (Montag ist Ruhetag).
Wir wandern weiter und steigen über einen Wiesenweg, der uns entlang vereinzelter Bäume und Baumreihen führt, den Osthang des Kreuzbergs hinauf. Hier oben auf der Höhe des Kreuzbergs, dem dritthöchsten Berg der Rhön, hat man einen wundervollen Ausblick. Vom Aussichtspunkt an den drei Golgatha-Kreuzen kann man einen Panoramablick über das Umland genießen. Eine Informationstafel hilft bei der Zuordnung der einzelnen Berge und Bergdörfer.
Von hier aus führt uns unser Weg über eine Treppe zum Franziskanerkloster Kloster Kreuzberg. Das Kloster wurde 1692 fertiggestellt und besitzt seit 1731 eine eigene Brauerei, in der das Kreuzbergbier gebraut wird. Auch im Kloster Kreuzberg kann man eine warme Mahlzeit genießen.
Doch wir wollen weiter wandern und verlassen die Klosteranlage gen Süden über einen Waldweg. Die Sendeanlage Kreuzberg lassen wir links unseres Weges liegen. Nach einiger Zeit folgen wir unserem Weg weiter gen Osten und passieren zuerst das Marien Brünnel und nur ein paar hundert Meter weiter den Josten-Brunnen auf der rechten Seite unseres Weges.
Nördlich von der Ortschaft Sandberg wandern wir am Nordhang des Feldbergs (578m) entlang und steigen gen Nordosten auf die Höhe des Kilianskopfs (607m) hinauf. Dabei durchqueren wir die kleine Ortschaft Kilianshof auf der Küppelstraße.
Gen Norden wandern wir über die Kilianshof Abzweigung und zurück auf einen Wald- und Wiesenweg. Dieser führt uns zurück zu unserem Ausgangspunkt am Parkplatz am Irenkreuz.



4. Tag

Sternen

Stadtbesichtigung von Fulda