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Wanderwoche in Niederthai (Ötztal)

Vom 12. - 19. September 2015
untergebracht waren wir im Hotel Tauferberg in Niederthai - was wir uneingeschränkt empfehlen können!

 


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In den Ötztaler Alpen

30 Mitglieder unserer Ortsgruppe fanden vom 12. - 19.Sept. 2015 im Hotel Tauferberg in Niederthai
( Österreich ) gastliche Unterkunft für eine Wanderwoche in den Ötztaler Alpen. Die Hausbesitzer Brigitte und Hermann Falkner, sowie deren Personal, sorgten immer dienstbeflissen und freundlich für unser Wohlbefinden. Diesen Familienbetrieb kann man - auch bezogen auf das Preis - Leistungsverhältnis sehr empfehlen.

Die erste Etappe unserer sechstägigen Wanderung führte am Sonntagmorgen bei schönstem Herbstwetter ins nahegelegene Horlachtal. Diese Almenwanderung über satte Bergwiesen und gut begehbare Forstwege bis zur Schweinfurter Hütte war für den Einstieg das richtige Maß. Die geplante Rundwanderung am Montag zum Stuibenfall, dem größten Wasserfall Tirols, mussten wir wegen Nebel und Regen gegen Mittag abbrechen. Immerhin konnten wir aus der Ferne das Donnern und Tosen der Wassermassen wahrnehmen. Im Gasthof Stuibenfall machte wir noch eine ausgedehnte Rast, bevor wir schon am Mittag den Heimweg antraten.
Eine besondere Herausforderung erwartete uns am Dienstag auf dem Grastaler Höhenweg. 875 Höhenmeter mussten in teils schwierigem Gelände bewältigt werden. Hier oben auf der Mahdebene ( 2400 m ) hat man wohl den schönsten Rundblick auf Niederthai und das Ötztal. Die Bergwelt in ihrer vielfältigen Vegetation, in ihren malerischen Farben, eingetaucht in gleißendes Sonnenlicht, ist allemal eine solche Anstrengung wert.
Am 4. Tag besuchten wir die Stadt Innsbruck. Hier wurden uns die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von einer kompetenten Stadtführerin nahegebracht. z.B. : Das goldene Dach, erbaut von Kaiser Maximilian I. um 1500. Die Hofburg, in der Kaiserin Maria Theresia logierte und die Statue des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer. Die Bergiselschanze als neues Wahrzeichen Innsbrucks. ( 2002 ) Schließlich die beeindruckenden Hausfassaden im Barock oder Rokokostil.
Von Ötz aus fuhren wir am Donnerstag mit der Bergbahn auf den Anstieg zum Wetterkreuzkogel. Nach ca. einer Stunde gemeinsamer Wanderung teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die Konditionsstärkeren begannen den Aufstieg auf den 2600 m hohen Berg. Die zweite Gruppe nahm den kürzeren Besinnungsweg, der entgegen seiner verharmlosenden Bezeichung ein gerüttelt Maß an Trittsicherheit und Ausdauer verlangte. Das herbstlich gefärbte Rot der unendlich vielen Waldbeersträucher begleitete uns auf dem gesamten Weg. Vorbei an der alten Bielefelder Hütte trafen sich dann nach 2 Stunden wieder beide Gruppen, um an der Acheberger Hütte Rast zu machen.
Am letzten Wandertag erreichten wir in Fahrgemeinschaften bei starkem Nebel den Ort Obergurgl. Wegen zu starker Windböen fuhr die Bergbahn nur eine Station bis zur Hohen Mut 1.
Alsdann erlebten wir eine riesige Überraschung und der Septembermorgen von Eduard Mörike wurde gleichsam gegenwärtig : " Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen "
Hier oben genossen wir noch eine Weile den leichten Anstieg, ehe dann der 1 1/2 stündige Abstieg durch das Rotmoostal nach Obergurgl begann, wo wir schließlich einkehrten.
Am letzten Abend führten die Nachwuchsakteure der Trachtengruppe Niederthai zur Freude der Gäste noch einige Tiroler Volkstänze auf.
Das harmonische Miteinander der großen Gruppe und das durchweg gute Wetter halfen mit, die Wanderwoche zu einem unvergessenen Erlebnis zu machen.
Unser Vorsitzender Kurt Schröder bedankte sich bei den beiden Organisatoren und Wanderführern Paul Müller und KaJo Schmidt für deren guten Job mit Tiroler Schinken und Williams Obstwasser.

Karl Milz